Jetzt geht’s wieder: Die Daten von 533 Millionen Facebook-Nutzern kann man auf einem Hackerforum erwerben. Das Datenleck wurde von Alon Gal, dem Technischen Direktor der Cybersecurity-Firma Hudson Rock entdeckt. Auch Business Insider hat darüber berichtet.

Das ist nicht das erste große Datenleck bei Facebook. Bereits 2019 wurden 540 Millionen Facebook-Konten kompromittiert – wie die Cybersecurity-Firma UpGuard entdeckt hat.

Aber diesmal ist das Leck noch schlimmer. Betroffen sind Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.

Die geleakte Datenbank enthält:

  • Namen der Nutzer
  • Telefonnummern
  • Geburtsdaten
    Persönliche Daten und biografische Details
  • In manchen Fällen auch E-Mail-Adressen.

Laut Gal sollen Nutzer aus mindestens 106 Ländern betroffen sein, darunter Ägypten (mehr als 44 Millionen Nutzer), Italien (35 Millionen), die USA (32 Millionen), Russland (10 Millionen) und viele mehr.

Auch deutsche Facebook-Konten wurden kompromittiert: Experten sprechen von ca. 6 Millionen.

Der Cybersecurity-Experte Dave Walker hat die geleakte Datenbank sorgfältig analysiert und sogar die private Telefonnummer einer Person namens Mark Zuckerberg gefunden. Ob es um den Mark Zuckerberg geht, wissen wir nicht.

Alon Gal glaubt, dass dieses Datenleck für raffinierte und gefährliche Hackerangriffe verwendet werden kann:

“Eine Datenbank dieser Größe, die private Informationen wie die Telefonnummern vieler Facebook-Nutzer enthält, wird von bösen Akteuren bestimmt ausgenutzt, um Social Engineering zu betreiben und Hackerangriffe durchzuführen.”

Facebook behauptet, die Daten stammen aus einem alten Leck von 2019, das durch eine Sicherheitslücke ermöglicht war. Die Lücke sei bereits beseitigt.


Auch wenn die geleakten Daten schon ein paar Jahre alt sind, sind sie trotzdem gefährlich. Denn sie können für alles von sorgfältig personalisierten Phishing-Mails bis hin zu Identitätsdiebstählen  verwendet werden.

Sie können leider nicht überprüfen, ob Ihr Konto auch betroffen ist. Wir empfehlen aber, möglichst wenige Daten mit Facebook zu teilen.

Vermeiden Sie es auch, sich mit Ihrem Facebook-Konto bei anderen Webseiten anzumelden. Wenn Sie gehackt werden sollten, bekommt der Angreifer Zugriff auf alle Benutzerkonten, die mit Ihrem Facebook-Konto verknüpft sind.

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